Berlin und Brandenburg - Opferberater registrieren Rückgang rechter Gewalt

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Erscheinungsdatum: 
Dienstag, März 13, 2018
MedienName: 
rbb24.de
Beschreibung / Anreisser: 

Berlin und Brandenburg - Opferberater registrieren Rückgang rechter Gewalt

Rechte Gewalt ist in der Region deutlich rückläufig. Zumindest besagen das die Zahlen der Opferberatungsstellen für das vergangene Jahr. Doch weder die Opferperspektive Brandenburg noch ReachOut aus Berlin sehen einen Grund für Entwarnung.

Die Zahl der gemeldeten rechten Gewalttaten ist in Berlin und Brandenburg im vergangenen Jahr zurückgegangen. Das teilten die Berliner Opferberatungsstelle ReachOut und der Brandenburger Verein Opferperspektive am Dienstag unabhängig voneinander mit.

ReachOut registrierte 267 Angriffe im Jahr 2017. Das sind 113 weniger als im Jahr zuvor. Obwohl die Angriffe damit um fast 30 Prozent sanken, gebe es keine Entwarnung, sagte Sabine Seyb von der Beratungsstelle am Dienstag in Berlin. Bei den Angriffen seien mindestens 374 Menschen verletzt, gejagt und massiv bedroht worden, darunter auch 22 Kinder.

Trotz des Rückgangs auch in anderen Bundesländern bleibe Berlin die Hauptstadt der Angriffe (statistisch 7 pro 100.000 Einwohner), sagte Seyb. Zu den meisten Taten kam es im Innenstadt-Bezirk Mitte mit vielen Partytreffs (60 Taten).

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