junge welt: Reachout, die Berliner Beratungsstelle für Opfer rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt, kommentierte am Donnerstag den öffentlich gewordenen Fall neonazistischer Äußerungen eines LKA-Beamten

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14.07.2018  Abgeschrieben | Seite 8

Im Zusammenhang damit stellen sich uns Fragen, die dringend zu klären wären: Warum wurde den Mitarbeitern lediglich ein Verweis erteilt? Warum gab es keine strafrechtlichen Konsequenzen? In welche Abteilungen wurden sie versetzt? Wie sollen Opfer extrem rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt Vertrauen in die Arbeitsweise einer solchen Behörde haben? (…)

Immer wieder zeigt sich, dass es im Berliner Landeskriminalamt ganz offensichtlich ein strukturelles Problem gibt, dass sich nicht lösen lässt, indem Personal von einer Abteilung in eine andere verschoben wird. Die Liste der bekanntgewordenen Skandale ist lang. Akten, die wichtig für die Aufklärung des NSU-Komplexes gewesen sein könnten, wurden vernichtet. Nach wie vor gibt es keinerlei Ermittlungsergebnisse zum Mord an Burak Bektas. Die Anschläge auf Projekte gegen rechts und Rassismus und auf engagierte Einzelpersonen werden nicht aufgeklärt. weiterlesen

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Datum: 
Montag, Juli 16, 2018
Titel: 
junge welt: Reachout, die Berliner Beratungsstelle für Opfer rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt, kommentierte am Donnerstag den öffentlich gewordenen Fall neonazistischer Äußerungen eines LKA-Beamten